“Tir ist Mehr”

September 10th, 2006

Rede des Großrates zum 7. Geburtstag der Freien Republik Tír Na nÒg.

Liebe Freundinnen und Freunde, Liebe Bürgerinnen und Liebe Bürger,
Sehr verehrte Gäste, Spione, Vagabunden und Diplomaten,

ich freue mich sehr, Euch und Sie heute hier begrüßen zu dürfen.
Zum wiederholten Male habe ich die Ehre und ein Stück weit wohl auch die Bürde das Füllhorn zu erheben und auf unsere Freie Republik Tír Na nÒg anzustoßen.

Gemeinsam dürfen wir heute den siebenten Geburtstag feiern. Damit haben wir einige Imperialisten (mal wieder…) eines Besseren belehrt und sollten diesen Tag daher unbedingt nutzen, um uns gegenseitig auf die Schulter zu klopfen und uns bei unserem gegenüber vor allem aber auch bei unseren vielen Freundinnen und Freunden aufs herzlichste zu bedanken. Auf eine Aufzählung verzichte ich, ihr wisst genau, wie viel ihr mir und uns bedeutet.

Mit 7 Jahren werden Kinder spätestens eingeschult, auch für die Freie Republik heißt es damit aber auch ein Stückchen erwachsener zu werden. Die Tatsache, dass es uns noch gibt, dass auch die Abwesenheit des Großrates von keinem subversiven Elementen genutzt werden konnte, weil die Menschen treu zu ihrer Verfassung stehen, bedeutet eben nicht, dass wir das Paradies auf Erden geschaffen haben. Das magische Füllhorn ist noch nicht gefunden, noch muss Lord Reis mit dem Kelch herumgehen um unsere Hörner zu befüllen. Aber nicht nur er hat noch einige Arbeit zu tun, auch unsere Politikerinnen und Politiker haben einiges zu tun. Mutige Beschlüsse deuten sich an, diese müssen gut bedacht und ausdiskutiert werden. So würde eine Öffnung der Wirtschaft unweigerlich einige Konsequenzen mit sich ziehen, die bereits im Vorfeld erkannt werden müssen. Niemanden darf es danach schlechter gehen!
Ziel einer Reform kann es nur sein, die Lebensverhältnisse des Menschen zu verbessern. Daher ist es gut möglich Anreize zu schaffen, sich auch außerhalb der staatlich geführten Unternehmen zu betätigen um den Wohlstand der Freien Republik zu mehren, aber dies darf nie zu Lasten anderer MitbürgerInnen gehen.
Dies ist aber nur eine Aufgabe, die Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit, die (Re-)Intensivierung der diplomatischen Beziehungen zu unseren befreundeten Staaten und die Bewahrung der alten Clankultur, die immer mehr in Vergessenheit zu geraten scheint, sind nur 3 weitere wesentliche Vorhaben.

TIR IST MEHR.
Tir ist in erster Linie eine Vision, eine Vision, die jeden Tag aufs Neue erstritten wird, ein Konstrukt zu groß für Schubladen und auf jeden Fall groß genug für jede und jeden.
Ein Land in dem jeder Mensch und jedes Lebewesen in Einklang miteinander, solidarisch und friedlich zusammenleben kann. Wir haben uns in den vergangen Jahren als die Bewahrer des Friedens erwiesen, als Kämpfer für den Wohlstand und als guter Freund in so manch schwerer Stunde. Dies ist Privileg wie Bürde zugleich. Dies ist unsere Freie Republik.

Aber heute ist nicht der Tag um lange Hausaufgabenlisten zu schreiben, heute geht es nicht darum uns zu stressen, nein, heute geht es darum anzustoßen auf all dies, was wir gemeinsam schon erreicht haben.
Warum ich so sicher bin, dass sich daran auch in den kommenden 7 Jahren nichts ändern wird?
Ganz einfach Tír Na nÒg ist kein Wort auf einem Reisepass, ist kein Gesicht auf einem Geldschein, nein, Tír Na nÒg IST MEHR; ist Kultur, ist Religion, ist Gemeinschaft!
Ich selbst habe dies erst kürzlich am eigenen Leibe zu spüren bekommen. Als ich in der Bibliothek saß um mich mit Finanzwissenschaft zu befassen (der Großrat büffelt für einen Abschluss, für den Fall, dass er eines Tages nicht mehr allein vom Großratsgehalt leben kann), jedenfalls konnte ich da nicht anders als jede Theorie und jede Idee auf uns anzuwenden, aber nicht erst seit dem findet man auf meinem Schreibtisch riesige Zettelberge mit Ideen und Fragen, die ich mit Euch noch diskutieren möchte.

Aber natürlich nichts kommt von allein, diese Ideen müssen auch verwirklicht werden. Dazu bedarf es einer und eines jeden. Wir alle sehen doch, wenn wir mit offenen Augen durch die Straßen gehen, wo es etwas zu tun gibt. Oftmals genügt es schon dies anzusprechen, manchmal ist es umso einfacher, wenn man selbst anpackt und Abhilfe schafft.
Die Freiheit muss jeden Tag neu erkämpft werden, wir leben in keiner Welt in der man sich zurücklehnen darf. Viele Bankiers und Großbesitzer sehen es mit Bauchkrämpfen, dass es uns gibt und sie warten nur darauf, dass wir die permanente Revolution zu den Akten legen und uns mit dem Erreichten zufrieden geben.
Großrat Axel hat immer betont – und ich kann ihn gar nicht oft genug zitieren – dass Stillstand Rückschritt ist!

In diesem Sinne braucht es Dich. Aber das Ich und das Du, egal ob mit Es oder Über-Ich oder nicht, ist allein nicht vollständig. Denn gemeinsam können wir viel mehr.
GEMEINSAM SIND WIR MEHR.

In diesem Sinne möchte ich nun auf Uns anstoßen! Reisi wo ist der Kelch, unsere Kehlen sind trocken!

Freundschaft! und Glück Auf!
Euer Sidd
Großrat der Freien Republik Tír Na nÒg

“Ein riesiger Schritt nach vorn”

Mai 11th, 2006

(Wolfenstein-City/Frontera-City, VR Wolfenstein) Vor kurzem entdeckte ein Forscherteam der Internationalen Universität Wolfenstein die seit langem verschollene Geheimbasis Stirlitz in den Tiefen des Fronteranischen Urwaldes. Von dieser geht von nun die Initiative für ein Wolfensteinisches Raumfahrtprogramm aus: Jugendliche der Presipioniere wurden für ein Jungkosmonautenprogramm herangezogen, dessen genaue Mission aber noch unbekannt ist.

Den Mond als Ziel

Mondrakete LunaLolly
Die Mondrakete LunaLolly bei ihrer Präsentation am Dienstag

Als sicher gilt jedoch, dass die erste Mission sie zum Mond führen wird. Dies ergibt sowohl eine Aussage der der Pressestelle der Geheimbasis Stirlitz als auch die Präsentation der Mondrakete LunaLolly am vergangenen Dienstag. Mit weiteren Details wird in den nächsten Tagen gerechnet, auch der Start wird bald erfolgen - schließlich, so interne Kreise der Presipioniere, seien diese “stets besser trainiert als jeder kapitalistische Astronaut”. Der Wolfensteinische Innenminister Fuller bezeichnete das Projekt als “einen großen Scritt nach vorn”.

USB-Kooperation noch unklar
Ob und inwiefern die Geheimbasis Stirlitz, die jetzt als FfRuawsfuti GS der Internationalen Universität angehört, mit dem tirschen Amt für Weltraumforschung zusammenarbeiten wird, ist bis jetzt noch unbekannt. In Anbetracht des Engagements Wolfensteins in der Union der Bruderstaaten darf aber wohl mit der aldigen Gründung einer umfassenden sozialistischen Weltraumagentur gerechnet werden.

Vereinigungsparteitag der KPT und KP

März 17th, 2006

New Ti, IRB Mars

Vergessen sind die Streitigkeiten zwischen Cecile und Muad-dib, beigelegt der Namensstreit, überwunden der Schock über die Katastrophe des Untergangs der “Panik”, wodurch die KP ihren gesamten Parteivorstand verlor. Nach langen Verhandlungen wird nun am Sonntag, dem 19.03.06 um 16:00 in Tir Na Nog der große Vereinigungsparteitag der KPT und KP stattfinden.
Angesichts der innenpolitischen Lähmung Tirs und der Erschütterung der Parteienlandschaft durch die Gründung der PHP, welche eine vorgezogenen Parlamentswahl zur Folge hatte, entschlossen sich die Parteivorsitzenden beider kommunistischer Parteien den Sprung nach vorne zu wagen und in Tir eine neue starke kommunistische Partei zu etablieren.
Diese wir in ihrem sechs Tage dauerenden Parteitag eine neue Satzung verabschieden, den Vorstand neu wählen und die Listen sowie das Wahlprogramm für die kommende Parlamentswahl vorstellen.
Geladen wurden zahlreichen Gäste aus dem Ausland und auch von dem Großrat Tirs wird ein Grußwort erwartet.
Folgender Ablaufplan lag uns vor Redaktionsschluss vor :

Sonntag:
16:00 Beginn
Eröffnungsrede durch Cecile und Muad-dib
Grußwort vonn Großrat Sidd
danach weitere Grußwörter der geladenen Gäste

Vorstellung und Diskussion der neuen Satzung

Montag:
weitere eventuelle Grußwörter
Verabschieden der Satzung (dauert bis Dienstag 16:00 an)

Dienstag:
Vorstellen der KandidatInnen für Vorstand
einleiten des geheimen Wahlgangs (bis Donnerstag 16:00)

Donnerstag:
Bekanntgabe Wahlergebnisse
Rede des/der neuen Vorsitzenden
Rede de/der neuen GerneralsekretärIn
Diskussion und Verabschiedung des Wahlprogramms
Vorstellung und Verabschiedung der Liste zur PR-Wahl

Freitag:
Beginn der PR-Wahlen in Tir

Kitiara Uth Matar gewinnt Großrat-Axel-Friedensturnier

Januar 8th, 2006

Mit 21 Teilnehmenden aus über einem Dutzend Staaten war das Großrat-Axel-Friedensturnier in diesem Jahr noch besser als im Vorjahr angenommen worden.
Und wieder einmal waren die nÒgel in ihrer Nationalsportart weniger erfolgreich. Ob dies an guter Gastfreundschaft oder am extra starken Feiertags-Uisge-Beatha gelegen hat, dass nur zur fhéile nan cara gebrannt wird, wurde uns nicht verraten.
Damit gehen die Feierlichkeiten zur fhéile nan cara nun auch offiziell zu Ende und somit enden auch in den meisten Unternehmen die Betriebsferien.

Vorrunde
Kasturbai Gyatso - james l. sendler aus dionysos 2 : 1
István Stepka (Kaputistan) - Khri-ma-lod (Caledonia) 4 : 3
Jan Václav Masaryk (Kaputistan)- Großväterchen Abraham 5 : 0
Raistlin Majere (Tir) - Benjamin O’Hara (Tir) 5 : 1
Sidd (Tir) - Ndabaningi Nkomo (Tir) 1 : 2

Achtelfinale
Carmen de Mora-Trauenstein (Arcor) - Muad-dib (Tir) 5 : 4 n.V.
Dalai Lama Tenzin Gyatso (Lamatum Ostasien) - Ian_Mc_Cullough 2 : 3
Larry Glendale, Hansastan - Lordi Berenger, Moncao 0 : 6
Cécile Jonsdottir (Ratelon) – Karloman (Kaputistan) 3 : 4
Kasturbai Gyatso (Tir) - Jan Václav Masaryk (Kaputistan) 4 : 2
Ndabaningi Nkomo (Tir) – Jacob Fuller (Wolfenstein) 2 : 1
Kitiara Uth Matar - Mentora T’Pol Spockos 3 : 2
István Stepka (Kaputistan) - Raistlin Majere (Tir) 3 : 5

Viertelfinale
Kasturbai Gyatso (Tir) - Lordi Berenger, Moncao 5 : 2
Carmen de Mora-Trauenstein (Arcor) - Ndabaningi Nkomo (Tir) 2 : 4
Karloman (Kaputistan) - Kitiara Uth Matar 4 : 5 n.V.
Ian_Mc_Cullough - Raistlin Majere (Tir) 5 : 2

Halbfinale
Ian_Mc_Cullough - Kasturbai Gyatso (Tir) 4 : 2
Kitiara Uth Matar - Ndabaningi Nkomo (Tir) 5 : 2

Finale
Ian_Mc_Cullough - Kitiara Uth Matar 0 : 10

Tir Na nÒg vergibt höchste Orden

Januar 1st, 2006

Huhu meine Lieben,
wie jedes Jahr möchte ich auch dieses Jahr – zum vierten Male – einigen Menschen ganz besonders Danke sagen. Sie haben sich alle über Jahre meine Achtung und Sympathie erworben und haben diese Auszeichnung mehr als verdient.

In diesem Jahr werden diese 4 Personen und erstmalig ein Staat für ihre Verdienste um die Freie Republik, für Frieden, Freundschaft und Solidarität mit dem größten Orden der Freien Republik geehrt. In diesem Jahr sind sie unsere Helden der Arbeit:

    * Der erste Preisträger ist ein Urgestein der MNs. Wenn er sich nicht so oft rasieren würde, so wäre sein Bart noch länger als meiner. Ich habe ihn über die Jahre ganz besonders schätzen gelernt. Sein Rat hat mir oft weiter geholfen, seine Kritik war nicht immer leicht aufzunehmen, aber hat mich umso weiter gebracht. Seine Verdienste um Hansastan sind einmalig, sein Lebenswerk zeitlos und vorbildhaft. Ganz besonders sein hartnäckiges Ringen um eine Internationale Organisation, sein Kampf um eine Zukunft für die UVNO hat mir imponiert.
    Geehrt wird um seine Verdienste um die Internationale Idee: Pharaoh (Hansastan).
    * Sie ist eine der aktivsten Diplomatinnen unserer Zeit. Aber wofür sie wirbt, dass sind nicht Bündnisse, sind nicht Allianzen, sind auch keine Wirtschaftskontakte. Sie befördert gemeinsam mit ihrem Verein etwas noch wichtigeres. Ihr Interesse liegt ganz im kulturellen Austausch zwischen den Micronationen. Viel mehr solcher Engagements könnten uns allen nur helfen, helfen den eigenen Horizont zu erweitern und Mauern einzureißen.
    Geehrt wird für ihre Bemühungen für den kulturellen Austausch zwischen den MNs: Carmen de Mora-Trauenstein (Atraverdo).
    * Unser dritter Held der Arbeit ist in Tir seit Jahren bestens bekannt. Er hat sich stets um eine Annäherung unserer beiden Staaten bemüht. Gerade in diesen schwierigen Stunden wird seine Rolle wichtig. Geehrt wird er aber für etwas anderes. Seit Jahren versucht er in allen Sozialistischen Internationalen die Linke zu einen und zu stärken. Er glaubt an eine bessere Welt, eine Welt in der Menschen frei und selbstbestimmt leben können, frei von Ausbeutung und Unterdrückung, dieser gewaltlose Kampf ist uns allen ein Vorbild. Sein Kampf gegen Windmühlen ringt uns allen zudem Respekt ab.
    Geehrt wird für den Einsatz für eine geschlossene fortschrittliche Linke: Fiete Schulze (Ratelon).
    * Die zweite Preisträgerin in diesem Jahr ist die mit Abstand gern gesehenste Diplomatin in Tír. Mit ihrem Liebreiz und ihrem Witz hat sie sich schnell Zugang zu den Herzen der nÒgel verschafft. Aber sie kann mehr als knuffig sein. Sie ist die Stütze des Schöpferpaktes, sie ist das verbindende Element zwischen unseren 3 Staaten. Ihr Fleiß, ihr Engagement und ihr Charme halten diesen Bund am Leben. Nicht zuletzt gehört sie zu den Menschen, die sich auch um das dahinter kümmern, deren Interesse nicht nur dem politischen sondern auch menschlichen gehören, sie hat immer ein offener Ohr und einige tröstende und aufmunternde Wort.
    Geehrt wird für ihre Verdienste rund um die Freundschaft: leoly (Bananaworld).
    * Der Sonderpreis in diesem Jahr geht erstmals gleich an einen ganzen Staat. Schwer fällt es mir, diesen Schritt zu begründen. Ich könnte auf die genialen Ideen und brillanten StaatsbürgerInnen eingehen, die zB bereits 2-mal Helden der Arbeit geworden sind. Ich könnte den König für seine wunderbare Arbeit danken. Ich könnte den einmaligen Humor herausstellen, der wenn er ein zu Hause in den MNs hat, dann sicherlich da. Oder ich könnte ganz einfach sagen: Schön, dass es euch gibt, ich will euch nicht mehr missen.
    Geehrt wird aus tiefem Dank und tief verwurzelter Freundschaft: Das Königreich Pottyland.

Herzlichen Glückwunsch!

PS: Der Orden “Held der Arbeit wird nur einmal im Jahr vom Großrat vergeben. Hier eine Übersicht über die “Gewinner” der letzten Jahre:

Held der Arbeit 2002
+ Für sein Lebenswerk wird geehrt: Großrat a.D. Axel..
+ Für Aktivität und einer geilen Wirtschaftsidee wird geehrt: Lord Reis (Pottyland).
+ Für Frieden und Politik wird geehrt: PoF.
+ Für Web wird geehrt Naima.

Held der Arbeit 2003
+ Geehrt wird für seine Herausragenden Verdienste im Bereich Technik: Oberster Hirte (Pottyland)
+ Geehrt wird im Bereich Wirtschaft und Design, der Chefprogrammierer von SoftWare Tir: Tárion
+ Geehrt wird für Kultur und Literatur der Großdruide und Clanvater des bhoinar: Che / pjotr

Held der Arbeit 2004
+ Geehrt wird für seine Verdienste um die Luft- und Raumfahrt, sowie für seinen Einsatz für Frieden und Gewaltlosigkeit: Benjamin O’Hara.
+ Geehrt wird für Internationalismus und Freundschaft: Diego (Tran-sien).
+ Geehrt wird für Sozialismus, Solidarität und Gemeinsinn: Jacob Fuller (Wolfenstein).

traditionelle Neujahrsansprache des Großrates

Januar 1st, 2006

Liebe Genossinnen und Genossen,
Liebe Freundinnen und Freunde,

wie immer möchte ich die letzten Stunden des Jahres nutzen, um auf ein Jahr zurückzublicken und eine Prognose zu wagen. Und wie seit nunmehr 5 Jahren werde ich mich ach wieder vergeblich bemühen, mich möglichst kurz zu fassen.

Vor allem aber möchte ich Euch und Ihnen an dieser Stelle alles Gute für das neue Jahr wünschen. Möget ihr mir alle gesund bleiben, eure kleinen und großen Ziele erreichen, glücklich verliebt sein, Erfolg und vor allem Spaß bei dem haben, was vor euch liegt und das Wetter immer schön sein, oder ihr zumindest immer richtig gekleidet sein.
Diese Rede dient immer der Verifizierung des Großrat Axelschen Staatsmottos der Konstanz des Wandels. Dieses Jahr soll ein etwas allgemeinerer Blick auf die Freie Republik Tír Na nÒg gegeben werden.

Wir sind, wie ich es immer mit stolz geschwellter Brust sage, eine Kulturnation. Das bedeutet nichts anderes, als das wir auf die Ausgestaltung unserer Kultur einen besonderen Wert legen. Natürlich ist Außenpolitik ebenso wichtig, da es ohne diese vielen netten, lustigen und manchmal durchgeknallten Gestalten nicht mal halb so schön wäre. Aber uns unterscheidet von vielen Staaten die Tiefe der Simulation. Wer sonst hat ein alternatives Weihnachtsfest erfunden, eine eigene Sportart, eine eigene Tierwelt, viele eigene Völker, Feiertage und Alkoholika. Dies macht uns Einzigartig und bei unseren Freunden so beliebt. Unsere Schwäche war und ist es, nur dies immer entsprechend darzustellen, für Außenstehende erschließt sich Tir daher nicht auf den ersten Blick. Gerade der stetige axelianische Wandel ist nicht in 3 Stichpunkten zu beschreiben.
Dies erleichtert natürlich Vorurteile und ich hoffe, dass wir im neuen Jahr Einigen, die dies wünschen, helfen können diese auszuräumen. Tir ist ein Stück Micronations. 6 Jahre sind selten erreicht und wir haben uns in diesen Jahren soviel Respekt verschafft, so viele Freunde gewonnen und soviel Kultur geschaffen, dass wir darauf mit Stolz blicken können. Klar macht man in 6 Jahre auch so einiges falsch, aber Tir war immer eines ganz zuvorderst: Tir ist liebenswert.
Wir brauchen keine Panzer, keine Mörder in Blau und Grün, wir haben unsere Schwerter längst zu Pflugscharen geschmolzen und wenn wir ein Waffe habe, so ist es nur das Wort.
Wir werden nicht müde schreiende Ungerechtigkeiten in den raubtierkapitalistischen und imperialistischen Staaten anzukreiden, wir Kämpfen für die Schwachen, für die Rechtlosen. Nicht wer am lautesten schreit hat Recht, sondern wer die gerechte Sache hinter sich weiß.

Tir hat viel dazu gelernt. Wir haben viele Systeme erprobt, ohne den Boden einer freien Demokratie zu verlassen und wir haben uns gewandelt und geöffnet. Im Wirtschaftsrat wird über Geld und WiSim geredet, sind dies Kennzeichen einer, wie neuerlich von Ratelon behauptet, sozialistischen Diktatur? Kann man einen Staat mit dieser Geschichte, mit diesen Menschen als „lächerlich“ bezeichnen?

Liebe Freundinnen und Freunde, es gibt nicht die absolute Wahrheit, Diskussion und ja auch Streit gehören einfach dazu, aber es gibt Grenzen der Belastbarkeit. Diese wurden überschritten, nicht nur, dass mir vorgeworfen wird ich würde ein ganzes Volk, wo Freunde, ja wo meine Tochter wohnt beleidigen, nein wir wären nicht nur lächerlich, sondern ein Staat, der dem Mars besiedelt der ist genauso schlimm wie einer, der Angriffskriege führt und Menschen mordet und erst heute wurde noch eine Schippe draufgelegt, wir wären ganz üble Rassisten und vergleichbar mit Nazideutschland.
Liebe Leute damit ist für mich einfach zu weit gegangen. Ich habe in 6 Jahren in 10 Ländern gewirkt, darunter auch gänzlich unsozialistische wie Caledonia, Barnstovia und Kaysteran. Wenn ich nun ein böser sozialistischer Diktator bin und mein Lebenswerk und das so vieler Freunde die Personifizierung des Holocaust, dann muss ich mich schützen und das kann ich nur tun, wenn ich mein Tun und Wirken in den MNs gänzlich hinterfrage…

Aber kommen wir doch noch mal zurück in die Vergangenheit. Auch im letzten Jahr haben die schönen Momente ohne Frage überwogen. Unser Dank gebührt wie jedes Jahr unsere Verbündeten, unseren Freundinnen und Freunden, den Diplomatinnen und Diplomaten in Tir und ganz besonders auch euch meinen lieben Bürgerinnen und Bürgern.
Ich habe daher in diesem Jahr wieder voller Freude 5 Orden vergeben können. Natürlich müsste man vielen danken, aber ich finde in diesem Jahr haben es diese 5 besonders verdient. [Link]

Im neuen Jahr wollen wir mit Ihnen und möglichst vielen Menschen diese Zusammenarbeit fortsetzen und ausbauen. Ich freue mich schon riesig auf die Gespräche zur Reform der UVNO-Satzung. Sie ist der Kristallisationspunkt für unsere Gedanken von Internationalismus, aber auch in VSI und USB liegt einiges vor uns. Auch den Schöpferpakt und das Kulturbündnis mit Pottyland gilt es auszubauen.

Wie jedes Jahr warnt uns Großrat Axel: „Stillstand ist Rückschritt“
Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir nicht nur schöne Stunden verleben, wir werden ackern müssen und werden gegen Windmühlen kämpfen und Mauern einreißen müssen!

Liebe Freundin, Lieber Freund,
ich danke dir für das letzte Jahr und wünsche dir alles Gute und Frieden für das neue Jahr!
Denkt immer daran, mit Geld werdet ihr eure Tränen nie trocknen können, wenn es mal nicht so läuft. Mit Gewalt werdet ihr nie bessere Stunden herbei schlagen können. Allein die Freundschaft vermag dies zu leisten. Passt auf euch auf!

Prost! Skol! und knuff!

Euer Sidd
Großrat der Freien Republik Tír Na nÒg

PS: Wir haben noch viel zu tun, das magische Füllhorn der Druiden von Tír Taírngíre ist noch immer nicht gefunden, also heute Nacht noch mal die Becher gefüllt und für ein gutes Jahr Kraft getankt!

Großrat verurteilt Ratelon und stärkt O’Hara den Rücken

Dezember 21st, 2005

[Droch Aimsir] Der Großrat der Freien Republik Tír Na nÒg hat in einer Stellungnahme am Abend mitgeteilt, dass er uneingeschränkt hinter dem Volksaußenrat Benjamin O’Hara und zu seiner Politik des Friedens und des Ausgleiches steht.
Zudem forderte er die Regierung der Freien Republik auf, umgehend die IMA zu verlassen und die Kontakte mit Ratelon unter dieser imperialistischen Regierung einzustellen. Außerdem verwies er ratelonische Spione um Raubtierkapitalisten des Landes.

Vorangegangen war eine Diskussion mit Linda Dahlia aus Ratelon. Dieser überbrachte der Großrat einen Strauss schönster Dahlien, aber schnell zeigte sich, dass die ratelonische Abgesandte alles andere als einen netten Empfang im Sinne hat.
Sie griff Benjamin O’Hara an, der sich in der IMA “wenig kooperativ” zeigen würde. Auf Nachfrage erklärte sie, dass seine mangelnde Zustimmung zu einer gemeinsamen Sicherheits- und Rüstungspolitik Ratelon ein Dorn im Auge sei und der Großrat Siddhârtha ihn daher zurückbeordern sollte.

Diese unerhörte Forderung lehnte der Großrat natürlich umgehend als nichtangemessene Einmischung in die Politik der Freien Republik ab.
Anschließend betonte er, dass Tír Na nÒg als Kulturnation nicht auf Krieg und Mord, sondern auf Aussöhnung und Zusammenarbeit setzt.

Dahlia erwiederte, dass Tír sich in einer (Zitat Dahlia) “Traumwelt” befände und sich Ratelon zukünftig “wichtigereren Dingen” widmen wolle. Eine härte Gangart in der Außen- und Sicherheitspolitik und eine Ablehnung von der Einigung, auf die friedliche Lösung von Konflikten zu bestehen, ist aber für die Freie Republik nicht akzeptabel.
Der Großrat dazu: “Ratelon unter dieser Regierung kann nicht länger ein Verbündeter der Freien Republik sein.” Er forderte die Regierung auf, die Kontakte mit Ratelon zu überdenken.

Nachdem Dahlia im weiteren Verlauf noch unverschämter wurde und die friedliche Besiedlung des Marses mit der Ermordung von Millionen von Menschen in Kriegen gleich setzte und Kultur- und Friedenspolitik als “lächerlich” bezeichnete, brach der Großrat das Gespräch ab.

Die Gesprächsprotokolle wurden unterdessen dem Großdruiden zur juristischen Prüfung übergeben.

Linda Dahlia wurde gemeinsam mit anderen Spionen und Raubtieren umgehend auf den Mond geschossen.

Unbekanntes Tier in Rajansa entdeckt

Dezember 7th, 2005

Nach Informationen von Kasturbai Gyatso wurde in Rajansa, ein bisher noch unbekanntes Tier entdeckt, das nach einem Photo von Ihr so aussieht:

Unbekanntes Pelztier

Es ist ein rotbraunes katzenähnliches Tier mit langen Schwanz und kleinen Ohren und etwas größer als eine Hauskatze. Es sieht aus wie eine Kreuzung aus Katze und Fuchs. Seine Gestalt ähnelt denen der Schleichkatzen in Rajansa, aber der buschige Schwanz und der kräftige Nacken passen nicht zu einer Schleichkatze.

Das Tier wurde bis jetzt weder klassifiziert noch wurde es einen Namen gegeben, dies wird aber noch geschehen.

Wahlen in Kaputistan bleiben ohne Überraschungen

November 24th, 2005

(Sagrg&uuml:nt) Heute sind in Kaputistan die beiden lange erwarteten Wahlen in den USB-Bruderrat und die Generalrats-Fachschaften zu Ende gegangen. Das Ergebnis fiel wie erwartet aus. Read the rest of this entry »

Wahl-Woche in Kaputistan

November 17th, 2005

(Sagrigünt) In Kaputistan begann heute eine Woche der Entscheidungen: Gleich zwei Wahlen sollen Generalrat sowie den USB-Bruderrat bedeutend prägen. Read the rest of this entry »